Aktivitäten Schweiz

Schulmaterial

Neues IdeenSet «Postkoloniale Schweiz» für den Unterricht

In Zusammenarbeit mit der PH Bern entwickelte Cooperaxion Schul- materialien zur Rolle der Schweiz im Sklavenhandel und Kolonialismus. Das IdeenSet «Postkoloniale Schweiz» bietet Lehrpersonen die Möglichkeit, dieses aktuelle und vielseitige Thema im Unterricht zu behandeln. Die Materialien sind jetzt gratis online zum Herunterladen oder als Materialkoffer in der Bibliothek verfügbar. Sie befassen sich mit den Themen «Dreieckshandel», «Identität(en)», «Völkerschauen» und «Koloniale Erinnerungskultur» und sind für die Sekundarstufe I konzipiert. Sie können von Lehrpersonen jedoch flexibel angepasst werden.

Wir organisieren auch Stadtführungen speziell für Schulklassen «Auf den Spuren der Sklaverei» in Neuenburg und Bern.

Preis für Schulklassen (Grundschule & weiterführende Schulen): Fr. 250.–             Kontakt: mira.koch@cooperaxion.org   

 

Stadtführung in Bern

Auf den Spuren des Kolonialismus

Rathaus, Holländerturm oder Waisen-hausplatz: Unser Stadtrundgang durch Bern erzählt Geschichte und Geschichten rund um Spekulationen mit der Sklaverei, rassistische Bilder im öffentlichen Raum und schweize-rischen Verflechtungen. Erfahren Sie während rund 1 ½ Stunden zu Fuss mehr über den Dreieckshandel und einen Kolonialismus ohne Kolonien.

Rundgänge buchen:

Preis pro Person: Fr. 25.–  (mind. Fr. 250.–)     Preis für Schulklassen (Grundschule & weiterführende Schulen): Fr. 250.–             Kontakt: mira.koch@cooperaxion.org                  +41 (0)31 535 12 62

 

Stadtrundgang

Auf den Spuren des Sklavenhandels in Neuenburg

Prächtige Paläste, vornehme Häuser und imposante öffentliche Bauten zeugen vom lukrativen trans-atlantischen Waren- und Sklaven- handel im 16. bis 19. Jahrhundert. Im Dreiecksgeschäft zwischen Europa, Afrika und den Amerikas verdienten Familien wie Pourtalès, de Pury oder de Meuron kräftig mit.

Der Stadtrundgang zeigt Eckpunkte dieser Verstrickungen in der schönen Altstadt von Neuenburg. Ideal für Betriebsausflüge oder Schulklassen ab der Oberstufe. Dauer: Rund 1,5 Stunden, individuelle Buchungen für Gruppen möglich.

Rundgänge buchen:

Preis pro Person: Fr. 25.–  (mind. Fr. 250.–)     Preis für Schulklassen (Grundschule & weiterführende Schulen): Fr. 250.–             Kontakt:   mira.koch@cooperaxion.org              +41 (0)31 535 12 62
 

Ausstellungsplakate online bestellen

Ausstellung zu Dreieckshandel, Sklaverei und helvetischen Verwicklungen

Mit dem sogenannten Dreieckshandel überquerten Menschen, Tiere und Pflanzen die Ozeane und schufen die Welt von heute. Die Ausstellung von Cooperaxion wirft einen kritischen Blick auf die Rolle der Schweiz im Waren- und Sklavenhandel und Kolonialismus und zeigt auf, wie die Folgen dieser frühen Globalisierung bis heute nachwirken.

Ausstellung

Die Ausstellungsplakate gibt’s jetzt auch im A4 Format zu bestellen, mit Bibliographie und Tipps zu weiter-führender Literatur rund um die Themen Sklaverei, Rassismus und Kolonialismus.

Dokumentation zur Ausstellung:  Preis: 35.– CHF/Stk. Zahlung per Rechnung. Versand per Post. Hier bestellen.

 

 

 

 

 

 

Die Schweiz und der Dreieckshandel

Die Schweiz war weder Kolonialmacht noch Seefahrernation, und dennoch waren Schweizer Handelsfamilien vollständig in das weitreichende europäische Netz an Finanz- und Handelsbeziehungen integriert. Investitionen in die Sklaverei, Schweizer Söldner in Kolonialdiensten oder Völkerschauen in Zoologischen Gärten haben ihre Spuren hinterlassen. Der Kolonialismus und Sklavenhandel hatte nicht nur Auswirkungen auf ehemalige Kolonien und Kolonialmächte. Auch Länder ohne Kolonien wie die Schweiz waren Teil der kolonialen Verflechtungen.

 

Schweiz, Sklaverei und Kolonialismus

Das neue Bildungsprojekt von Cooperaxion

Bern

DreieckAktionswocheAusstellung

Bis in die Gegenwart sind Staaten des «globalen Südens» wie auch des «globalen Nordens» von Kultur und Wirtschaft vergangener Jahrhunderten geprägt. Mit dem Dreieckshandel kamen neue Produkte und Nahrungsmittel nach Europa und in die Schweiz. Schweizerische Handelshäuser und Familien tätigten Investitionen in den transatlantischen Sklavenhandel, gründeten Siedlerkolonien in den Amerikas oder forschten in Übersee. Über koloniale Wissensordnungen sind stereotype Bilder von nicht-europäischen Kulturen entstanden, die bis heute sehr präsent sind. In der Öffentlichkeit sind diese Verflechtungen in den Sklavenhandel und Kolonialismus jedoch kaum bekannt. Das Bildungsprojekt von Cooperaxion hilft mit, eine Wissenslücke zu schliessen. Stadtrundgänge, Schulmaterialien eine Ausstellung und ein City-Mapping machen die Rolle der Schweiz im Sklavenhandel und Kolonialismus zum Thema und sensibilisieren für die heutigen Nachwirkungen dieser frühen Globalisierung. Mehr Informationen finden Sie im Projektbeschrieb.

 

City-Mapping: Bern postkolonial 

Seit Herbst 2017 ist Cooperaxion an der Planung eines City-Mappings in Bern, unterstützt wird das Projekt von der Stadt Bern, der Fachstelle für Rassismusbekämpfung und der Ernst Göhner Stiftung. Im City-Mapping werden koloniale Spuren in Bern recherchiert, aufbereitet und auf einer Webseite sichtbar gemacht. Ziel ist es, andere Geschichten von Bern zu erzählen. Solche, die oft übergangen oder verdrängt werden und aufzuzeigen, wie die koloniale Vergangenheit bis heute in unserem Alltag nachwirkt. Ein wichtiger Impuls für das Projekt war der Vorstoss der beiden SP-Stadträte Halua Pinto de Magalhães und Fuat Köçer im Mai 2014, in welchem es unter anderem um die Frage ging, wie mit rassistischen Bildern im öffentlichen Raum umgegangen werden soll. 

Interessiert am City-Mapping? Wir freuen uns auf den Austausch: Kontakt: katharina.steinegger@cooperaxion.org

 

Stadtrundgänge – Auf den Spuren des Sklavenhandels in Neuenburg und Bern

NeuenburgPrächtige Paläste, vornehme Häuser und imposante öffentliche Bauten in Neuenburg zeugen vom lukrativen transatlantischen Waren- und Sklavenhandel des 17. bis 19. Jahrhunderts. Am sogenannten Dreieckshandel zwischen Europa, Afrika und den Amerikas waren auch schweizerische Familien und Handelshäuser beteiligt.

Fremde Bilder, Spekulationen mit der Sklaverei und Schweizer Söldner in fremden Diensten begegnen uns auch in Bern. Verflechtungen mit Sklaverei und Kolonialismus sind an vielen Orten in der Schweiz sichtbar. Neu bietet Cooperaxion neben Neuenburg auch in Bern einen Stadtrundgang an.

Die alternativen Stadtrundgänge in der Altstadt von Neuenburg und Bern erzählen von den schweizerischen Verstrickungen in Sklavenhandel und Kolonialismus und schlagen eine Brücke zur Gegenwart. Ideal für Betriebsausflüge oder Team-Events. Dauer: Rund 1,5 Stunden als Spaziergang zu Fuss, individuelle Buchungen für Gruppen.

Der SRF Radiobeitrag zur Stadtführung von Cooperaxion in Neuenburg. Hier gehts zum Radiobeitrag.

Im Kulturplatz «Der lange Schatten der Sklaverei» war Cooperaxion mit dem Team vom SRF in Neuenburg unterwegs. Hier gehts zum Sendungsausschnitt.

Stadtführungen in Neuenburg oder Bern können hier gebucht werden:
Preis pro Person: Fr. 25.– (ab 10 Personen)
Für Schulklassen (Grundschulen & weiterführende Schulen): Fr. 250.–
Anmeldung: mira.koch@cooperaxion.org, +41 (0)31 535 12 62

 

Stadtführung «Auf den Spuren von Rassismus» von Hans Fässler in St. Gallen

Der Historiker Hans Fässler beschäftigt sich in Veranstaltungen, Publikationen und Diskussionen regelmässig mit der Rolle der Schweiz im Sklavenhandel. Im Rahmen der Aktionstage gegen Rassismus entwickelte er eine Stadtführung «Auf den Spuren von Rassismus» in St. Gallen. Anhand der Geschichte von Häusern, Denkmälern, Strassennamen und Fassaden in der St. Galler Altstadt stellt Hans Fässler wenig bekannte Zusammenhänge im Kontext von Kolonialrassismus und Antisemitismus her und wirft Fragen auf. Mehr Infos unter https://www.louverture.ch/rundgang.pdf 

Öffentliche Stadtführung:
Freitag, 28. Juni 2019
Treffpunkt um 18.00 Uhr beim Vadian-Denkmal
Keine Anmeldung erforderlich

 

Stadtführung «Winterthur und der Kolonialhandel»

Im Windschatten europäischer Grossmächte entwickelte sich auch in Winterthur des 19. Jahrhunderts eine florierende Wirtschaft – dank geschickten Kaufleuten und dem wertvollen Rohstoff Baumwolle, gepflückt von versklavten Menschen und rechtlosen Plantagearbeitern aus den Amerikas und Indien. Mit der Industrialisierung entstanden Spinnereien, Maschinenfabriken und internationale Handelshäuser. Zahlreiche Winterthurer Familien waren Teil dieser frühen Globalisierung. Sie handelten mit Baumwolle, bauten moderne Fabrikanlagen oder investierten in Kunstsammlungen. Bis heute prägen einstige Verflechtungen mit dem Kolonialismus die Stadt.

Der Stadtrundgang durch Winterthur begibt sich auf die Spuren des kolonialen Handels und erzählt ein wichtiges Stück Globalisierungsgeschichte Winterthurs.

Stadtführung in Winterthur buchen:
 
 
 
Datenbank zum Sklavenhandel

Bern 2010Neuenburg 2011Bern 2011Basel 2012

Die Datenbank von Cooperaxion dokumentiert auf einzigartige Weise die Geschäfte der verschiedenen Schweizer Akteure während des transatlantischen Sklavenhandels des 17. bis 19. Jahrhunderts. Die Datenbank kann nach Herkunftskanton, Tätigkeitsregion oder als Volltextsuche durchkämmt werden. Thematisch vertiefte Hintergrund-Informationen zur Rolle der Schweiz im transatlantischen Sklavenhandel und Kolonialismus finden Sie unter Dokumentation.

 

International Decade for People of African Descent

Im Einklang mit der Internationalen Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft engagiert sich Cooperaxion für Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung entlang der historischen Sklavenhandelsrouten. Cooperaxion sensibilisiert für historischen Zusammenhänge und die bis heute spürbaren Folgen in der Schweiz und engagiert sich für Menschenrechte und bessere Lebensbedingungen entlang des ehemaligen Handelsdreiecks.

 

Das Bildungsprojekt und seine Aktivitäten werden unterstützt von: