Brasilien: Babaçu, eine Nuss mit Potential

Babaçu_PalmeBrasilien: Babaçu, eine Nuss mit Potential

Im Nordosten Brasiliens stärkt ein lokales Entwicklungsprojekt die Position der Quilombo-Gemeinschaften, die vor 300 Jahren von versklavten Menschen gegründet wurden. Die Nüsse der wild wachsenden Babaçu-Palme sind eine wichtige Einkommensquelle für die Familien und Symbol für die regionale Frauenbewegung. Die Genossenschaft der Babaçu-Knackerinnen verarbeitet die Babaçu-Nuss in der eigenen Öl-Mühle zu Seifen und Öl und bietet damit den Knackerinnen eine alternative und faire Absatzmöglichkeit ihrer Produkte. Mit drei weiteren Quilombo-Gemeinschaften kämpfen wir für die Anerkennung ihres Landes, das ein grosses Agrarunternehmen für sich beanspruchen will. Gemeinsam mit den Quilombolas schaffen wir soziale und wirtschaftliche Perspektiven vor Ort, engagieren uns für die Achtung der Menschenrechte, fördern die Selbstversorgung und den Schutz der natürlichen Ressourcen. Projektbeschriebe und Impressionen finden Sie hier. 

 

 

Unterstützung der Partner im Süden

Die Stiftung Cooperaxion sichert durch Mittelbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit die nachhaltige Entwicklung der Projekte in Südamerika und Westafrika. Cooperaxion vernetzt, ermutigt und befähigt Partnerorganisationen entlang der ehemaligen Sklavenhandelsrouten, das heisst im westafrikanischen Liberia und in Brasilien bei der Umsetzung ihrer Entwicklungsprojekte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort werden in den Bereichen Projektentwicklung, Organisationsmanagement und Finanzwesen gefördert. Die Entwicklung der Projekte und der Kompetenz der Organisationen begleitet Cooperaxion mit Besuchen vor Ort und durch Betreuung aus der Schweiz.

Dreieckshandel

 

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