635 Schweizer Soldaten wurden 1803 auf dem Schiff „Le Redoutable“ auf Befehl Napoleons unter dem Kommando des Schaffhausers Jean Gaspard Wipf (dem Bündner Oberst André Ragettli wurde die Leitung verweigert) nach Saint-Domingue geschickt. Sie sollten den Sklavenaufstand dort bekämpfen. Die Besatzung bestand aus: Adjudant-Major: Joseph Ignatius Müller, Hauptleute: Franz Georg Rüttimann, Thomas François Bianchi, Nazar Abyberg, Arnold Egger, Karl Daniel Langhans, Charles Joseph de Flue, Max Gachet, Ulrich Michel, Leutnants: Jean François Jacquier, Jean Pierre Gabez, Johann Baptist Gächter (geb. 1779, Rorschach), Hans Zipfer, Georg Kauffmann, Henri Louis Vuillemin, Albert de Flue, Hans Heinrich Imthurn, Benoit Bruni, Unterleutnants: François Clous, Joseph Antonie, Fidèle Longhy, Christian Heinrich Schmid, Philippe Sandoz, Joseph Theilung, Heinrich Wydler, Leonhard Tremp, Frédéric Rutz, Angelin Weber. Weitere Soldaten: Johann Conrad Schlepfer, Michel Wetter und Jean Hoffmann aus der Stadt St. Gallen, Gerley und Vogt aus Altstätten im Rheintal, Joseph Girard aus Gossau, Matthieu Schlitter aus Niderfuren im „Canton de Linth“, Thomas Legler aus GL. Die Schweizer Soldaten waren, ebenso wie die französischen, nicht erfolgreich. Von den 635 Schweizern überlebten nur 11. Haiti erkämpfte sich 1804 die Unabhängigkeit.