Aktuell

Öffentliche Führung

Stadtrundgang: Auf den Spuren des Sklavenhandels in Neuenburg

Prächtige Paläste, vornehme Häuser und imposante öffentliche Bauten zeugen vom lukrativen trans-atlantischen Waren- und Sklaven- handel im 17. bis 19. Jahrhundert. Im Dreiecksgeschäft zwischen Europa, Afrika und den Amerikas verdienten Familien wie Pourtalès, de Pury oder de Meuron kräftig mit. Der Stadtrundgang zeigt Eckpunkte dieser Verstrickungen in der schönen Altstadt von Neuenburg.

Öffentlicher Stadtrundgang:  

17. März 2018, 14:00 Uhr                         Treffpunkt: Office de Tourisme               (Neuchâtel Post/Avenue de 1er Mars)                     Dauer: ca. 1.5 Stunden                                         Preis pro Person: Fr. 20.-                                   Danke für eine kurze Anmeldung per Mail: katharina.steinegger@cooperaxion.org

 

Wir sammeln Fussballmaterial!

Gebrauchte Schuhe, Shirts und Stulpen für unsere Fussballteams in Monrovia

Fussballtraining

Zweimal pro Woche trainieren die Jugendlichen im Kick for Your Future!-Projekt Fussball in den Quartieren Soniwein und Clara Town. Doch es fehlt an Material. Vor allem die Fussballschuhe gehen auf den steinigen Plätzen schnell kaputt. Die Spielerinnen und Spieler wechseln sich ab oder trainieren barfuss.

Haben Sie gut erhaltene Fussball-schuhe zu Hause, die Sie nicht mehr brauchen? Dann melden Sie sich bei uns. Mit einer Materialspende ver-helfen Sie Jugendlichen in Monrovia zu neuen Perspektiven. Danke für Ihre Unterstützung!

Kontakt: marianne.naeff@cooperaxion.org

 

Seifen aus Babaçu-Öl

Neue Perspektiven für die Babaçu-Knackerinnen – Helfen Sie mit!

Knackerin

Im Nordosten Brasiliens leben hunderttausende von Frauen von den Nüssen der wild wachsenden Babaçu-Palme. Cooperaxion unter-stützt die Quebradeiras de Coco in der Region Codó bei der Verarbeitung und Vermarktung ihrer Babaçu-Produkte.

Kaufen auch Sie eine handgemachte Seife, natürliches Babaçu-Öl oder den Kalender der Babaçu-Knackerinnen und engagieren Sie sich mit uns für die Quilombolas im Kampf um mehr Selbstbestimmung. Mehr über die Arbeit der Knackerinnen und zu den Produkten finden Sie auf der Seite Brasilien oder hier.

Produkte rund um die Babaçu-Nuss per Mail bestellen:

Seife aus Babaçu-Öl: CHF 6.-                                   Babaçu-Öl 5 dl: CHF 15.–                             Babaçu-Öl 1 dl: CHF 5.-                     Knackerinnen-Kalender: CHF 30.- Solidaritätspreis: CHF 35.-               Versandkosten ca. CHF 2.- bis CHF 7.-           Kontakt: izabel.barros@cooperaxion.org

 

 

 

 

Cooperative Action!

Cooperaxion fördert die nachhaltige Entwicklung und den interkulturellen Austausch entlang der einstigen Sklavenhandelsrouten.

 

Das will Cooperaxion

Wir sind überzeugt, dass Entwicklungszusammenarbeit mit dem Bewusstsein für die Vergangenheit und dem Verständnis für Zusammenhänge verbunden ist. Deshalb arbeitet Cooperaxion entlang der historischen Routen des sogenannten Dreieckhandels. Unsere Projekte helfen beim Aufbau von sozialen und wirtschaftlichen Strukturen in Liberias Hauptstadt Monrovia und in der Region Codó/Maranhão im Nordosten von Brasilien. In der Schweiz sensibilisieren wir in einem Bildungsprojekt für die einstigen Verflechtungen in den transatlantischen Sklavenhandel und Kolonialismus sowie die Nachwirkungen dieser frühen Globalisierung. Parallel engagiert sich Cooperaxion für den interkulturellen Austausch zwischen den Partnern im Süden und der Schweiz. Für neue Perspektiven auf alten Routen.

SlavetradeSlavetradeProjektländer

 

 

 

 

 

 

Stadtrundgänge – Auf den Spuren des Sklavenhandels in Neuenburg und Bern

Neuenburg

Die alternativen Stadtrundgänge in der Altstadt von Neuenburg und Bern erzählen von den schweizerischen und lokalen Verstrickungen in Sklavenhandel und Kolonialismus und schlagen eine Brücke zur Gegenwart. Ideal für Betriebsausflüge, Team-Events oder Schulklassen ab der Oberstufe. Dauer: Jeweils rund 1,5 Stunden als Spaziergang zu Fuss, individuelle Buchungen für Gruppen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Stadtführungen in Neuenburg oder Bern:

Preis pro Person: Fr. 20.– (ab 10 Personen), für Schulklassen: Fr. 200.–
Anmeldung: Facebook, katharina.steinegger@cooperaxion.org, +41 (0)31 535 12 62

Charles de Meuron mit seinen Sklaven Vendredi und Pedro

Schweiz: Sklaverei, Dreieckshandel und helvetische Verstrickungen

Der transatlantische Waren- und Sklavenhandel des 16.- 19. Jahrhunderts hat unsere Gesellschaft nachhaltig beeinflusst. Die Schweiz, damals die Helvetische Konföderation, war weder Kolonialmacht noch Seefahrernation und doch tätigten Händlerfamilien Investitionen in die Sklaverei oder profitierten durch Textilexporte. Die Datenbank Sklavenhandel gibt Auskunft über Umfang und Art dieser Aktivitäten und bietet Hintergrundinformationen.

Das neue Bildungsprojekt von Cooperaxion vermittelt Hintergründe und Fakten zur den schweizerischen Verflechtungen in Sklavenhandel und Kolonialismus und sensibilisiert für die Folgen dieser Geschichte. Im Einklang mit der Internationalen Dekade der UNO für Menschen afrikanischer Herkunft setzt sich Cooperaxion für Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung entlang der ehemaligen transatlantischen Sklavenhandelsrouten ein.

Erfolgsgeschichte von der AZUBI zur CoiffeuseLiberia: Kick for Your Future!

In den Slums der Hauptstadt Monrovia schaffen sich Jugendliche mit Berufsausbildungen, Fussball, Tanz und Akrobatik neue wirtschaftliche und soziale Perspektiven. Zusätzlich geben Workshops zur Friedenskonsolidierung, zur Reduktion von Teenagerschwanger-schaften und zu HIV/Aids Prävention den Jugendlichen Rückhalt. Und das «Green Center» im Zentrum Monrovias macht Abfallprodukte wie Alu, Glas, Altmetall oder Plastik wiederverwertbar und schafft damit neue Einkommensmöglichkeiten für die QuartiersbewohnerInnen. Mehr zu den Projekten in Liberia. 

Babaçu_PalmeBrasilien: Babaçu, eine Nuss mit Potential

Im Nordosten Brasiliens stärkt ein lokales Entwicklungsprojekt die Position der Quilombolas, den Nachfahren afrikanischer Sklaven. Die Nüsse der wild wachsenden Babaçu-Palme sind eine wichtige Einkommensquelle für die Familien und Symbol für die regionale Frauenbewegung. Die Genossenschaft der Babaçu-Knackerinnen verarbeitet die Babaçu-Nuss in der eigenen Öl-Mühle zu Seifen und Öl und bietet damit den Knackerinnen eine alternative und faire Absatzmöglichkeit. Diese wirtschaftliche Perspektive fördert die Selbstversorgung in den Gemeinden und schützt die natürlichen Ressourcen. Den Projektbeschrieb und Impressionen finden Sie hier. 

 

 

Unterstützung der Partner im Süden

Die Stiftung Cooperaxion sichert durch Mittelbeschaffung und Öffentlichkeitsarbeit die nachhaltige Entwicklung der Projekte in Südamerika und Westafrika. Cooperaxion vernetzt, ermutigt und befähigt Partnerorganisationen entlang der ehemaligen Sklavenhandelsrouten, das heisst im westafrikanischen Liberia und in Brasilien bei der Umsetzung ihrer Entwicklungsprojekte. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort werden in den Bereichen Projektentwicklung, Organisationsmanagement und Finanzwesen gefördert. Die Entwicklung der Projekte und der Kompetenz der Organisationen begleitet Cooperaxion mit Besuchen vor Ort und durch Betreuung aus der Schweiz.

Dreieckshandel